Grußwort des Tagungspräsidenten

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

hiermit laden wir Sie sehr herzlich zur 70. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie vom 12. bis 15. Mai 2019 nach Würzburg ein. Meine Mitarbeiter und ich danken der Fachgesellschaft, dass wir – 85 Jahre nach der Gründung der ersten eigenständigen Neurochirurgischen Abteilung in Deutschland durch Wilhelm Tönnis – diese Jubiläumstagung hier in Würzburg ausrichten dürfen. Vor dem historischen Hintergrund der engen Beziehung zwischen Tönnis und seinem schwedischen Lehrer, Herbert Olivecrona, freuen wir uns besonders, dass im Rahmen des Kongresses das 1. Joint Meeting mit der Skandinavischen Gesellschaft für Neurochirurgie (SNS) stattfinden wird.

In bereits etablierter Weise beginnen wir die Jahrestagung mit dem Educational Day, der in Zusammenarbeit mit der Neurochirurgischen Akademie gestaltet wird. Nach der feierlichen Eröffnung in der Würzburger Residenz, seit 1981 Weltkulturerbe der UNESCO, wollen wir uns im seit der letzten Tagung 2008 vergrößerten und modernisierten Kongresszentrum Würzburg (CCW) aktuellen Fragen neurochirurgischer Krankenversorgung, Forschung und Lehre widmen sowie Zukunftsperspektiven erörtern. Diese Ausrichtung der Tagung begründet die beiden Hauptthemen „Versorgungsforschung“ und „Neurochirurgie 2030“, unter denen wir verschiedene neurochirurgische Schwerpunkte beleuchten wollen. Besonders dürfen wir heute schon auf die Abschlussveranstaltung am Mittwoch hinweisen, in der mit Bezug auf die beiden Hauptthemen der „Faktor Mensch“ noch einmal in den Fokus gerückt werden soll.

Würzburg ist eine dynamische Stadt, in der Altes und Neues, Barock und Jugend, Tradition und Erneuerung keine Widersprüche darstellen, sondern, im besten Sinne der „Universitas“, die Grundlage für fach- und fakultätsübergreifende Diskussionen bilden. Dass diese durch gutes Essen und ebenso guten Wein beflügelt werden können, soll auch der gesellige Festabend im Bürgerspital widerspiegeln - mit einem Empfang im Weinkeller, einem Abendessen in der Kelterhalle sowie viel Musik freuen wir uns auch auf zahlreiche jüngere Teilnehmer!

Wir wünschen uns für die Jahrestagung 2019 einen intensiven wissenschaftlichen, aber auch gesellschaftlichen Erfahrungs- und Gedankenaustausch sowie spannende und lebhafte Diskussionen in einer stimulierenden, freundschaftlichen und kollegialen Atmosphäre. Meine Mitarbeiter und ich heißen Sie schon jetzt sehr herzlich in Würzburg willkommen!

Prof. Dr. Ralf-Ingo Ernestus

Tagungspräsident